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Drin oder draußen? Die Freude und Verzweiflung der WM-Kaderauswahl

A composite image showing England players Theo Walcott and Paul Gascoigne, symbolizing the highs and lows of World Cup squad selection.

Quelle: ichef.bbci.co.uk

Spieler warten mit Hoffnung und Angst auf die WM-Kaderauswahl; Micah Richards und Martin Keown erinnern sich an den Schmerz des Ausschlusses, während Theo Walcott die Überraschung einer Nominierung erlebte.

🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 England

Das Warten auf den Anruf

Es ist sicher zu sagen, dass keiner der 55 englischen Spieler, die in Thomas Tuchels vorläufigem WM-Kader genannt sind, in den nächsten Stunden sein Telefon aus den Augen lassen wird. Ob sie drin oder draußen sind, bis der englische Trainer am Freitag seine endgültige 26-köpfige Auswahl öffentlich bekannt gibt, wird jeder kontaktiert worden sein – und sein Schicksal erfahren haben. Für einige wird der Schock darin bestehen, dass sie im Flugzeug in die USA, nach Kanada und Mexiko sitzen; für andere wird es sein, zu hören, dass sie zu Hause bleiben

Wie BBC Sports Chris Bevan

berichtet, ist die emotionale Achterbahnfahrt der Kaderauswahl eine Geschichte von Freude und Verzweiflung, die sich seit Generationen abspielt.

Die Qual der Ausgeschlossenen

Micah Richards: Von Titelgewinn zu Herzschmerz

Zwei Tage nachdem Manchester City im Mai 2012 die Premier League gewonnen hatte, erwartete Micah Richards eine Berufung in den englischen Kader für die EM 2012. Er war für das vorherige Spiel unter Interimstrainer Stuart Pearce zurückgeholt worden und hatte in dieser Saison 23 Spiele von Beginn an gemacht. „Ich hatte einen Großteil der letzten 48 Stunden nach dem ‚Aguero-Moment‘ gefeiert und jetzt erwartete ich weiteren Grund zum Feiern“, sagte Richards zu BBC Sport. Stattdessen ließ Roy Hodgson ihn aus. Der Rechtsverteidiger erfuhr sein Schicksal per Telefonanruf, während er noch im Feiermodus war. „Ich wollte nur weinen“, gestand er. Die Auslassung schmerzte tief, besonders nach dem Höhepunkt des Meistertitels.

Martin Keown: Die persönliche Entlassung

Manchmal ist es noch schlimmer, es persönlich gesagt zu bekommen. Martin Keown erinnerte sich an die Folgen der wohl berühmtesten englischen Kaderauslassung aller Zeiten – seiner eigenen bei der WM 1998. Der damalige Trainer Glenn Hoddle informierte ihn direkt, aber das Gespräch hinterließ Narben. Keowns Erfahrung, geteilt mit BBC Sport, zeigt, dass keine Methode den Schlag mildert, ein Turnier zu verpassen, das Karrieren definiert.

Die Ekstase der Ausgewählten

Theo Walcott: Die Schockberufung

Im Jahr 2006 hatte ein 17-jähriger Theo Walcott noch nicht einmal sein Premier-League-Debüt für Arsenal gegeben, als

Quellen & weiterführende Lektüre

World Cup 2026: The Agony and Ecstasy of England Squad Selection