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Spanien nominiert WM-Kader ohne einen einzigen Real-Madrid-Spieler

Lamine Yamal and Nico Williams walking onto the pitch while preparing for the 2026 World Cup

Quelle: th-i.thgim.com

Luis de la Fuente hat den 26-köpfigen spanischen Kader für die WM 2026 bekannt gegeben – erstmals seit 92 Jahren ohne einen Spieler von Real Madrid. Der Schritt gilt als Generationswechsel und Vertrauensbeweis in junge Talente.

🇪🇸 SpainLamine Yamal

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente hat seinen 26-köpfigen Kader für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben – und die Nominierung sorgt für große Überraschungen im spanischen Fußball. Erstmals in der 92-jährigen WM-Geschichte des Landes wurde kein einziger Spieler von Real Madrid berücksichtigt. Die mutige Auswahl, über die unter anderem „The Athletic“ berichtete, signalisiert einen Generationswechsel und eine klare Fokussierung auf die aufstrebenden Talente, die sich unter de la Fuentes Führung seit seinem Amtsantritt entwickelt haben.

Die Entscheidung stellt einen historischen Einschnitt dar: Spaniens WM-Kader waren stets von Real-Madrid-Spielern geprägt – von Iker Casillas und Sergio Ramos bis zu jüngeren Stars. De la Fuentes Verzicht selbst auf Verteidiger Dean Huijsen, dessen Fehlen „The Athletic“ bereits unter der Woche angekündigt hatte, bestätigt den klaren Bruch mit der Tradition. Laut „The Athletic“ ist es das erste Mal seit 92 Jahren, dass Spanien ohne einen Vertreter des erfolgreichsten Klubs des Landes zu einer WM reist. Der Schritt ist sowohl eine klare Ansage als auch ein Risiko, da er dem Kader die Erfahrung und Siegermentalität entzieht, die Madrid-Spieler oft in die Nationalmannschaft einbringen.

Der Fall Huijsen: Das Fehlen des jungen Innenverteidigers, der nach einem prestigeträchtigen Wechsel zu Real Madrid kam, war bereits erwartet worden, nachdem „The Athletic“ am Montag darüber berichtet hatte. Trotz seines Potenzials setzt de la Fuente auf andere Defensivoptionen – möglicherweise ein Hinweis auf eine Präferenz für Spieler mit konstanter Einsatzzeit im Verein oder besserer taktischer Passung. Diese Entscheidung unterstreicht die Bereitschaft des Trainers, Renommee zugunsten eines eingespielten Teams zu ignorieren, selbst wenn dies bedeutet, auf Talente des amtierenden europäischen Meisterklubs zu verzichten. Neben der Real-Madrid-Nominierung überschattet auch die Verletzungssorge um Barcelonas Teenager-Sensation Lamine Yamal die Kaderbekanntgabe – der 18-jährige Offensivspieler steht vor seinem WM-Debüt, doch seine Teilnahme ist verletzungsbedingt unsicher.

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