Olwethu Makhanya vom Philadelphia Union überraschend im WM-Kader Südafrikas

Quelle: inquirer.com
Der 22-jährige Verteidiger Olwethu Makhanya, der in seinen ersten zwei MLS-Saisons kaum spielte, wurde für den WM-Kader 2026 nominiert – eine Sensation unter dem neuen Trainer Bradley Carnell.
Eine Geschichte von Geduld, Glaube und Genugtuung hat sich aus dem Trainingslager der Philadelphia Union in Georgia entwickelt: Innenverteidiger Olwethu Makhanya hat eine bemerkenswerte Reise von der MLS-Anonymität zu einem Platz im endgültigen WM-Kader Südafrikas 2026 absolviert
Laut The Philadelphia Inquirer
wurde der 22-Jährige, der bei seiner Ankunft im Subaru Park im Jahr 2023 weitgehend unbekannt war und während seiner ersten beiden Spielzeiten auf der Bank saß, in das Aufgebot von Hugo Broos‘ Bafana Bafana berufen. Die Nominierung ist ein erstaunliches Zeugnis für die transformative Wirkung des neuen Union-Managers Bradley Carnell, einem Landsmann aus Südafrika, der Makhanya seine MLS-Chance gab und sah, wie er sich 2025 zu einem der besten Verteidiger der Liga entwickelte – eine Saison, die vielen zufolge ihm eine Nominierung zum MLS-Verteidiger des Jahres eingebracht haben sollte. Diese Berufung formt nicht nur Makhanyas Karriere neu, sondern sendet auch eine starke Botschaft über das sich wandelnde Ansehen von MLS-Talenten auf der globalen Bühne aus.
Makhanyas Weg zur Weltmeisterschaft war alles andere als gradlinig. Nach seinem Wechsel zu den Union fand er sich unter dem damaligen Trainer Jim Curtin aus dem ersten Mannschaftsbild ausgeschlossen wieder. Im gesamten Zeitraum 2023 und 2024 gelang ihm kein einziger Pflichtspieleinsatz für den Klub, wie The Inquirer ausführt. Sein Glück änderte sich mit der Ankunft von Carnell, der seinem Landsmann aufgrund ihrer gemeinsamen Herkunft und Makhanyas Potenzial vertraute.
Carnells Ernennung war der entscheidende Katalysator. Er integrierte Makhanya in die Startaufstellung, und der junge Verteidiger zahlte dieses Vertrauen mit außergewöhnlichen Leistungen zurück. The Inquirer stellt fest, dass Makhanya 2025 so stark war, dass sein Fehlen auf der Liste der Finalisten zum MLS-Verteidiger des Jahres als Affront empfunden wurde – insbesondere, weil seine eigenen etablierten Teamkollegen Jakob Glesnes und Kai Wagner vor ihm nominiert wurden. Diese überzeugenden Leistungen im Inland machten sein fortwährendes Fehlen im Nationalteam zu einem zunehmenden Streitpunkt.
Quellen & weiterführende Lektüre
- https://www.espn.com/espn/story/_/id/48888682/south-africa-vs-nicaragua-kick-how-watch-team-news
- https://www.telecomasia.net/blog/south-africa-at-fifa-world-cup-2026/
- https://www.telecomasia.net/blog/thomas-tuchel-names-england-squad-for-2026-fifa-world-cup-as-ivan-toney-earns-surprise-recall/
- https://www.inquirer.com/soccer/world-cup-south-africa-olwethu-makhanya-philadelphia-andrew-rick-usmnt-20260527.html