Visaprobleme verzögern Südafrikas Abreise zur WM 2026 – Minister spricht von "Peinlichkeit"

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Südafrikas WM-Vorbereitung wird durch ein Visaproblem gestoppt. Der Charterflug nach Mexiko musste am Sonntag abgesagt werden. Sportminister Gayton McKenzie bezeichnete die Situation als "peinlich" und forderte einen Bericht sowie Konsequenzen.
Der Countdown zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wird in Tagen gemessen, nicht in Wochen, doch für Südafrika tickt eine andere, hektischere Uhr. Das Eröffnungsspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko im legendären Estadio Azteca ist für den 11. Juni angesetzt, doch die Reise des Teams stieß am Sonntag auf eine verblüffende administrative Hürde. Ein Visum-Albtraum ließ den Charterflug am Boden bleiben, stoppte die Abreise von Spielern und Offiziellen und warf einen Schatten auf eine Kampagne, die bis dahin eine Quelle nationalen Stolzes war, nachdem man eine schwierige Qualifikationsgruppe vor Nigeria angeführt hatte.
Laut einer Erklärung des südafrikanischen Fußballverbands (SAFA) habe die Organisation „Herausforderungen bezüglich Visa für einige Spieler und Offizielle“ erlebt. Die vage Formulierung verbarg eine ausgewachsene Krise, die einen Teil der Bafana-Bafana-Delegation in Johannesburg stranden ließ, unfähig, ihr Flugzeug nach Mexiko zu besteigen. Das Team hatte geplant, ein Vorbereitungscamp in Pachuca einzurichten und sollte am Freitag ein Testspiel gegen Jamaika in Mexiko bestreiten, wie BBC Sport berichtete. Diese Pläne sind nun ernsthaft gefährdet.
Die politischen Folgen waren sofort und scharf. Sportminister Gayton McKenzie äußerte sich auf X und lieferte eine vernichtende Einschätzung, die keinen Raum für Zweideutigkeit ließ. „Diese Safa-Reise- und Visa-Posse ist peinlich und zutiefst unfair gegenüber den Spielern und dem Trainerstab“, schrieb er. Seine Sprache wurde im Laufe der Stunden noch schärfer. „Ich habe SAFA informiert, dass ich einen Bericht benötige und Maßnahmen gegen die Verantwortlichen für dieses Chaos ergriffen werden müssen“, erklärte McKenzie und fügte den demütigenden Nachsatz hinzu: „Wir werden wie Narren dastehen gelassen.“ Die öffentliche Wut des Ministers signalisiert, dass dies mehr als ein logistischer Haken ist; es ist eine nationale Peinlichkeit für ein Land, das das Turnier 2010 stolz ausgerichtet hat und nun seine Rückkehr auf die Weltbühne beeinträchtigt sieht.
Quellen & weiterführende Lektüre
- https://deadspin.com/visa-issues-delay-south-african-teams-departure-for-world-cup/
- https://www.bbc.com/news/articles/c86dxvql3qno
- https://www.reuters.com/sports/soccer/world-cup-bound-south-africa-grounded-over-visa-delay-2026-05-31/
- https://www.aol.com/articles/visa-issues-delay-south-africas-142632000.html