Phil Foden und Cole Palmer aus dem englischen WM-Kader 2026 gestrichen

Quelle: static.independent.co.uk
Phil Foden, PFA-Spieler des Jahres vor zwei Saisons, und Cole Palmer wurden von Thomas Tuchel aus dem Kader für die WM 2026 gestrichen, hauptsächlich aufgrund von Fodens Positionsunsicherheit.
Die Bekanntgabe des 26-köpfigen Kaders Englands für die Weltmeisterschaft 2026 schockierte die Fußballwelt, nicht wegen der Aufgenommenen, sondern wegen der Ausgelassenen. Phil Foden, der PFA-Spieler des Jahres vor nur zwei Spielzeiten, und Cole Palmer, der Held von Englands EM-Final-2024-Lauf, wurden beide von Trainer Thomas Tuchel gestrichen. Während Palmers Ausschluss die Augenbrauen hochzog, verkörperte Fodens Abwesenheit ein tieferes, rätselhafteres Problem: ein Spieler von immensem Talent, der zu einem taktischen Rätsel geworden war und seinen Nationaltrainer unsicher ließ, wo er überhaupt auf dem Platz spielen soll.
Thomas Tuchels eigene Worte, wie von The Independent berichtet, gehen zum Kern der Sache. Der Deutsche gab zu, dass er „nicht einmal sicher war, welche Position er hat“, als er Fodens Rolle im Kader bewertete. Dies ist ein vernichtendes Urteil für einen Spieler, der einst als das natürlichste englische Talent seiner Generation gefeiert wurde. Fodens Vielseitigkeit, lange als Stärke betrachtet, ist zu einem Fluch geworden. Bei Manchester City wurde er als Linksaußen, Rechtsaußen, offensiver Mittelfeldspieler und sogar als falsche Neun eingesetzt. Doch in einer Saison, in der Citys kollektive Form zerfiel, gelang es Foden nicht, eine dieser Positionen zu seiner eigenen zu machen. The Sporting News merkte an, dass diese Positionsverwirrung ein Hauptfaktor für seine Streichung war, da Tuchel Spieler mit klar definierten Rollen suchte, die einen spezifischen taktischen Plan ausführen konnten. Ohne eine gefestigte Position wurde Foden zu einem Luxusartikel, den ein Pragmatiker wie Tuchel nicht unterbringen konnte.
Ironischerweise hat ausgerechnet der Trainer, der Fodens Talent förderte, Pep Guardiola, möglicherweise zu dieser Identitätskrise beigetragen. Guardiolas System verlangt nach Fließfähigkeit, und Foden war oft der ultimative Allzweckmann, der Lücken füllte, anstatt eine einzelne Zone zu dominieren. Dies funktionierte hervorragend, als City auf seinem Höhepunkt war, aber wie The Independent hervorhob, zeigte Fodens Saison „nur kurz ein paar Funken“. Als das Team kämpfte, wurde sein Mangel an einer festen Rolle zu einer Belastung, die Tuchel keine andere Wahl ließ, als sich nach Spielern umzusehen, die sowohl Qualität als auch taktische Klarheit bieten konnten.
Quellen & weiterführende Lektüre
- https://www.nytimes.com/athletic/7297826/2026/05/21/england-world-cup-squad-kobbie-mainoo-man-united/
- https://www.sportingnews.com/in/football/manchester-city/news/why-phil-foden-didnt-make-englands-world-cup-squad/f9ceb2e796cbbf84f4a2fb4f
- https://amp.foxsports.com/stories/soccer/england-2026-fifa-world-cup-roster
- https://www.independent.co.uk/sport/football/phil-foden-england-world-cup-squad-thomas-tuchel-b2981981.html