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Irans Spieler über WM-Vorbereitung im Krieg mit den USA: „Unsere Pflicht ist es, für unser Volk zu kämpfen“

Iran's national football team training in Antalya, Turkey, ahead of the 2026 World Cup, with players focused amid US-Iran tensions.

Quelle: static.independent.co.uk

Die iranische Nationalmannschaft bereitet sich unter dem Eindruck des Krieges mit den USA auf die WM 2026 vor. Spieler wie Saeid Ezatolahi sprechen über die psychische Belastung und die doppelte Verantwortung als Athleten und Bürger.

🇮🇷 Iran🇺🇸 United States🇺🇸 United StatesSaeid Ezatolahi

Die iranische Nationalmannschaft bereitet sich unter beispiellosen Umständen auf die Weltmeisterschaft 2026 vor, die hauptsächlich in den USA ausgetragen wird – einem Land, mit dem der Iran sich derzeit im Krieg befindet. Diese einzigartige geopolitische Lage wirft einen langen Schatten auf die Vorbereitungen von Team Melli, wie exklusive Interviews mit der Associated Press während eines Trainingslagers in Antalya, Türkei, zeigen. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und nationaler Pflicht hat einen Druckkessel geschaffen, dem keine andere Mannschaft bei der WM 2022 oder früheren Turnieren ausgesetzt war.

Der 29-jährige Mittelfeldspieler Saeid Ezatolahi, Veteran der Turniere 2018 und 2022, sprach offen über die psychische Belastung. „Ehrlich gesagt, es ist nicht einfach“, sagte er und räumte ein, dass ihm zwar seine Erfahrung helfen könne, die Situation zu bewältigen, der ständige Nachrichtenstrom aus der Heimat jedoch schwer wiege. „Wir verfolgen die Nachrichten in unserem Land, und die politischen Dinge können natürlich den Geist der Spieler und der Menschen beeinflussen.“ Sein offenes Eingeständnis verdeutlicht die einzigartige Herausforderung, eine nationale Krise auszublenden und gleichzeitig nach sportlichem Ruhm zu streben. Anders als andere Teams, die sich ganz auf den Fußball konzentrieren können, müssen die iranischen Spieler die emotionalen Folgen eines Krieges bewältigen, der nicht nur eine ferne Schlagzeile ist – er ist persönlich und betrifft Familien und Freunde zu Hause.

Für jüngere Teammitglieder könnte die Last noch schwerer sein. Ezatolahi merkte an, dass seine dritte WM ihm eine gewisse Widerstandsfähigkeit verleihe, aber „für andere Spieler könnte es schwieriger sein“. Das mehr als zweiwöchige Trainingslager in der Türkei sollte einen neutralen Ort für Konzentration bieten, doch die Notwendigkeit, bei der US-Botschaft in Ankara Visa zu beantragen, war eine deutliche Erinnerung an die politische Realität. Diese Momente verwischen die Grenze zwischen Sportler und Bürger und zwingen das Team, sich dem Konflikt direkt zu stellen, selbst während es an Standardsituationen und Fitnessübungen arbeitet.

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